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Entlang der La Hoëgne
hinauf zum Hohen Venn
hinunter entlang der Statte/Sawe
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Info
Wanderung entlang der Hoëgne, weiter zum Hohen Venn und wieder hinab an kleinen Bächen zum Startpunkt; der Gleichzeitig das Ziel ist. Die Hoëgne ist ein Flüsschen (oder eher ein Bach) in der belgischen Provinz Lüttich. Sie ist ein rechter Zufluss der Weser, einem Nebenfluss der Ourthe. Sie ist 30 Kilometer lang und gehört zum Einzugsgebiet der Maas.


Kurzfassung (Short), Länge 3 Minuten

Beschreibung
Die Hoëgne ist ein Flüsschen in der belgischen Provinz Lüttich. Sie ist ein rechter Zufluss der Weser, einem Nebenfluss der Ourthe. Sie ist 30 Kilometer lang und gehört zum Einzugsgebiet der Maas.

Die Hoëgne entspringt im Polleur-Venn bei Mont Rigi (Weismes). Der Quellfluss trägt hier noch den Namen Rû de Polleur und nimmt nach rund fünf Kilometern den Rû de Herbofaye auf, der in der Gegend um Baraque Michel entspringt.

Die Hoëgne fließt weiter entlang der Weiler Hockai, Solwaster (wo die Statte einmündet) und dem Dorf Polleur, wo eine historische Brücke, die zur Handelsstraße Tongeren - Trier gehörte, den Bach überquert. Kurz vor Theux mündet die Wayai, die durch Spa fließt, in die Hoëgne. Das Flüsschen fließt weiter durch den Ortskern von Theux und mündet schließlich bei Pepinster von rechts in die Weser.

Vom Parkplatz aus geht es zuerst innerhalb von 5 Kilometern circa 250 Meter bergauf, immer am Fluss entlang. Man wandert über Brücken von einer Fluss-Seite auf die andere, wo einem sich immer wieder neue Blicke auf das strömende Wasser zeigen. Zurzeit haben wir einen niedrigem Wasserstand. Man kann über die Steine im Fluss gehen. Das Wasser ist sehr klar, hat aber durch gelöste Mineralien ein leicht rotbraunes Aussehen.

Ein Teil des Wanderweges führt über Holzstege, die bei einem höheren Wasserstand nasse Füße verhindern. Freiliegende Baumwurzeln vermitteln ein echtes Wanderfeeling.

Ich folge für circa 5 Kilometer dem Bachlauf und erfreue mich an dem Klang des rauschenden Wassers mit seinen Stromschnellen, Kaskaden und kleinen Wasserfällen. Verschieden große Steine liegen am und im Wasser, die teilweise mannsgroß von einer heftigen Fließgeschwindigkeit des Flüsschens im Frühling zeugen.

Nach circa 3,5 Kilometern geht es ein wenig weiter entfernt auf einem jetzt steileren Pfad bis zum Endpunkt der normalen Flusswanderung. Hier sind auch längere Holzstege zu finden, auf denen ich vorsichtig gehen sollte, da zum Teil Sprossen fehlen.

Dann komme ich bei Kilometer fünf auf die markante Brücke „Pont du Centenaire“. Von hier aus gehjen fast alle Wanderer verschiedene Wege wieder zurück zum Auto. Zum Beispiel durch einen Mischwald mit vielen Hochsitzen. Dann aber über einen unebenen Grasweg, um danach zuerst auf einem Geröll- und dann auf einem Asphaltweg ins Tal zu folgen. Bei Kilometer 9 biegt man dann nach links ab und gelangt durch einen steil abfallenden, ausgespülten Hohlweg wieder zurück zum Parkplatz.

Mein Weg geht aber weiter entlang des Baches Hoegne.

Pont du Centenaire

Diese Brücke besticht durch ihr markantes Design: Betonnachbildungen von Baumzweigen auf einem Metallgerüst. Sie ermöglicht Fußgängern, den Fluss Hoegne zu überqueren, ohne nasse Füße zu bekommen. Im Süden verbindet sie die Brücke mit dem Dorf Hockay, im Norden mit La Vècquée (Richtung Hohes Venn und Baraque Michel). Direkt daneben befindet sich eine Furt für Fahrzeuge.

Die Statte ist einer der schönsten Flüsse, die aus den Torfmooren des Hohen Venns in der Wihonfagne auf 580 m Höhe entspringen. Die Statte (Sawe) schließt sich in der Nähe von Solwaster an die Sawe an, nachdem sie Torfmoore und Wälder durchquert hat. Flussaufwärts geht er zunächst an einem hübschen Wasserfall vorbei, der “Cascade des Nutons” genannt wird. Dann erreicht er den Fuß des Rocher de Bilisse, den er in einer weiten Schleife umrundet. Dieser 40 Meter hohe Gipfel besteht aus harten Quarziten und brüchigen Schiefern. Sein Name kommt von dem keltischen Wort “bild lech”, was so viel wie “in die höhe ragender Stein” bedeutet. Der Rocher de Bilisse steht in einem Wald aus Laubbäumen, Eichen und Birken, der sich seit Jahrhunderten kaum verändert hat. Zahlreiche Wasserfälle erhellen den Lauf dieser Bäche und bieten dem Wanderer ebenso viele Orte zum Auftanken. (tourismejalhaysart.be)

Die Überreste einer alten Schmiede und eines Steinofens befinden sich an der Stelle, die “è les bateries” genannt wird, entlang des Flusses Hoëgne, bei Parfondbois (Solwaster). Die Eisenindustrie reicht bis in die entfernteste regionale Vergangenheit zurück. Der Untergrund der Region enthielt viele Eisenerzvorkommen unterschiedlicher Qualität. So wurden entlang der Hoëgne zwischen Parfonbois und den Croupets du Moulin die Überreste einer alten Schmiede und eines Ofens gefunden, die kürzlich von der Vegetation befreit wurden (die einzigen gefundenen Überreste aus der Zeit der metallurgischen Tätigkeit in der Region Franchimont). Die Schmiede wurde zum ersten Mal in einer Schenkung im Januar 1480 erwähnt, und es wird im Oktober 1503 erneut darüber geqsprochen. Mehrere Namen wurden genannt, wie “Le Chastelein” oder “Forges Racket”. Im Jahr 1609 war sie noch in Betrieb, wurde aber danach nicht mehr erwähnt. Die Ausgrabungen der Schmieden begannen am 10. Mai 2004 und wurden Anfang 2005 abgeschlossen.



Langfassung - Teil 1/2




Langfassung - Teil 2/2

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